claire Lenkova


claire Lenkova

Nach der Ausreise der Eltern in die Bundesrepublik Deutschland gewöhnte sich das DDR-Pflänzchen claire Lenkova nicht den oberfränkischen Dialekt an und wurde zunehmend unfreundlicher. Aus der Pubertät ist sie dann auch nie herausgekommen.


Zentrum ihrer Arbeiten, die sie in verschiedenen Ländern gezeigt hat, ist daher immer sie selbst. Kapital hat sie daraus nicht zuletzt mit ihrem Katalogisierungsprojekt geschlagen, das soeben als Buch Alle meine Freunde im Kunstmann Verlag erschienen ist.


Die Zeiten, da sie sich ihren Lebensunterhalt bei der Apfelernte verdienen musste, sind damit endgültig vorbei. Sogar ein Reihenendhaus in Neu-Allermöhe konnte vom Erlös des Machwerks angezahlt werden. Sie ist Mitherausgeberin des Magazins Spring, in das bis jetzt ebenfalls nur mürrische Frauen gelassen werden.


Ihr Wunsch für die Zukunft: Hausfrau und Mutter zu sein und endlich dieses anstrengende Leben als Zeichnerin an den Nagel zu hängen, damit die Sonne wieder scheint.